1. AufzählungszeichenKooperation von Eintracht Hildesheim mit dem Gymnasium Josephinum ...

 

Foto links: Benno Haunhorst und Hans Roths bei der Vertragsunterzeichnung im Gymnasium Josephinum.

Foto rechts: Hans Roths mit Schulleiter Haunhorst nach der Unterzeichnung. Heiko Wilcke (rechts) hatte unsere Aktiven Nils Thielen, Stefanie Wehrmaker und Marilena Grebe mitgebracht.

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum und Eintracht Hildesheim, in diesem Fall die Leichtathletik-Abteilung, haben einen Kooperationsvertrag zur Förderung der Leichtathletik in Schule und Verein vereinbart. In einer kleinen Feierstunde unterzeichneten Benno Haunhorst als Leiter des Gymnasiums und Eintracht-Geschäftsführer Hans Roths den Vertrag. Darin verpflichtet sich das Josephinum zu einer intensiven Talentsichtung und -förderung mit dem Ziel, dem Sportverein Talente zuzuführen und langfristig an den Klub zu binden. Eintracht Hildesheim stellt im Gegenzug das Sportgelände und Geräte der Leichtathletik-Arbeitsgemeinschaft (AG) und dem Oberstufenkurs Leichtathletik zur Verfügung. Auch Schulsportfeste, zum Beispiel Bundesjugendspiele, können auf dem Eintracht-Platz durchgeführt werden. In den Wintermonaten und bei schlechten Wetterbedingungen kann die Leichtathletik-AG des Gymnasiums nach Absprache mit dem Verein die Dojo-Halle als Ausweichmöglichkeit nutzen. Schülerinnen und Schüler des Josephinums können an Eintracht-Sportfesten teilnehmen.

Schnittstelle zwischen Verein und Schule ist Heiko Wilcke, Lehrer am Josephinum und unser erfolgreicher Lauf-Trainer. Zur Vertragsunterzeichnung hatte Heiko mit Stefanie Wehrmaker, Marilena Grebe und Nils Thielen drei seiner amtierenden Landes- und Bezirksmeister mitgebracht, stellvertretend für derzeit zwölf Leichtathleten, die das Josephinum besuchen.

Oberstudiendirektor Benno Haunhorst wusste die Leistungen, Erfolge und den Trainingsumfang einzuordnen. Er selbst betrieb in seiner Zeit als Lehrkraft in Osnabrück Leichtathletik. Auch Eintracht-Manager Hans Roths war noch vor einigen Jahren in seiner aktiven Zeit als Langstreckenläufer auf den Kunststoffbahnen zu sehen. So kam es nicht nur zu einer knappen Vertragsunterzeichnung, sondern auch zu einer intensiven Diskussion zwischen Experten über die heutige Leichtathletik und das Verhältnis der Vereine zu den Fachverbänden. (wgk)